Rollrasen und seine richtige Pflege

 

Rollrasenpflege: Profi - Tipps vom Fachmann

 

Ein jeder Rasen bedarf einer guten Pflege, so auch die Rollrasenflächen. Nur so kann sichergestellt werden, dass man einen gesunden, saftig grünen und kräftigen Rasen hat. Für die richtige Pflege ist die Bewässerung ebenso wichtig wie das Mulchen und Mähen, das Vertikulieren und Düngen mit dem richtigen Dünger. Unsere Profi-Tipps sollen dabei helfen, dass sich ihr verlegter Rollrasen gut entwickelt, kräftig gedeiht und wächst und ein langes Leben hat.

Die Bewässerung


Verlegt man Rasen, so bedarf er gerade am Anfang einer umfangreichen Bewässerung. Nur so hat der Rasen die besten Chancen sich gesund und gut zu etablieren. Wird unmittelbar nach der Verlegung gut und richtig bewässert, so legt man den Grundstein für eine gesunde Rasenentwicklung. Auch der spätere Wachstum der Rasenhalme profitiert nachhaltig von einer richtigen Bewässerung. In diesem Sinne: Mehr ist Mehr! Mehr Wachstum. Mehr Grün. Mehr Dichte. Mehr Rasen. 
In der ersten Woche nach Verlegung gilt es daher den Rasen mindestens zwei Mal pro Tag für ein Minimum von einer Stunde über einen Sprenkleranlage zu bewässern. Am besten ist es früh am Morgen, wenn die Sonne noch nicht so stark und intensiv scheint, sowie am sehr späten Nachmittag bzw. frühen Abend, wenn sich die Sonne langsam aber sicher verabschiedet. Das Wässern des Rasens über die Mittagsstunden, wenn die Sonne am Zenit steht, wird nicht empfohlen, da eine zu hohe Gefahr besteht, dass der Rasen verbrennen kann. 
Ein kleiner weiterer Tip: Stellen Sie sicher, das Ecken und Randbereiche des Rasens nicht leer ausgehen. Schließlich möchten wir ein durchgehend grünes Ergebnis.

Mulchen und Mähen


Bei der Rasenpflege ist es wie beim Haareschneiden. Spitzen ab und schon wachsen die Haare, äh, der Rasen stärker und kräftiger nach. Wer regelmäßig seinen Rasen mäht, der macht es richtig. Ein regelmäßiger Schnitt verleiht dem Rasen vor allem an seiner Basis eine gute und gesunde Struktur. Denn die Gräser verzweigen sich an der Basis, werden so dichter und stärker in ihrer Struktur. Das macht auch das Barfuss laufen um einiges angenehmer. Denn man läuft wie auf Zuckerwatte und Wolken, federnd leicht. 
Möchte man ganz professionell seinen Rasen mähen, so bietet es sich an, sich an dem generellen Richtwert von einmal wöchentlich zu orientieren. Natürlich ist dies nur ein allgemeiner Richtwert. Am Ende ist es immer ausschlaggebend, wie schnell der individuelle Rasen selbst wächst. Hat man einen Rasen, der sehr schnell wächst, so bietet es sich an die Mähfrequenz auf fünf bis sechs Tage zu verkürzen. 
Was die optimale Länge betrifft, so sollte der Rasen niemals kürzer als 3,5 cm geschnitten werden. Eine gute Länge beläuft sich auf 3,5 bis 5 cm. Hält man sich an diese Längenangaben, so wird man schnell mit einem gesunden und sehr dichten Rasen belohnt. 
Wer zusätzlich zum Mähen sich für Mulchen entscheidet, der gönnt seinem Rasen einen natürlichen Dünger. Beim Mulchen wird das geschnittene Gras in kleine Stückchen gehäckselt und wird einfach auf der Rasenfläche liegen gelassen. Kleine Stücken toten Grünes zersetzen sich schnell und reichern somit den Boden mit nützlichen und hilfreichen Nährstoffen an. Wie das Mähen ist auch das Mulchen eine regelmäßige Aufgabe, die zur Pflege und Gesundheit der Grünfläche beiträgt. Überdüngen ist grundsätzlich nicht möglich. Warum nicht? Weil Mutter Natur ziemlich clever ist und die im Rasenschnitt enthaltene Nährstoffmenge genau den Bedarf abdeckt, die der Rasen bedarf. Clevere Natur!

Vertikulieren


Ein heikles Thema. Vertikulieren kommt nach einem guten Jahr ins Spiel. Die beste Zeit ist immer der Frühling. Vertikuliert man seinen Rasen, so lockert man ihn und die darunter liegende Erdschicht auf. Ziel ist es Unkraut, Klee und Moos zu lösen und dem Rasen selbst mehr Luft zum Atmen zu geben. 
Beim Vertikulieren ist darauf zu achten, dass der Rasen wie der Grund nicht zu feucht oder gar nass sind. Bevorzugte Temperatur zum Vertikulieren ist 12 bis 22°C. Ebenfalls ist auf die Tiefe der Vertikulation zu achten, denn zu tiefes Vertikulieren schädigt die Rasenwurzel und der positive Effekt ist aufgehoben. 

Düngen


Guter Rasen braucht Dünger. Was der Rasen allerdings nicht braucht, ist Dünger unmittelbar nach dem Verlegen. Warum? Beim Auslegen wird ein spezieller Dünger mit aufgetragen, der die Wurzelbildung beschleunigt. Nach den ersten drei bis vier Wochen kann dann erneut gedüngt werden. 
Die beste Zeit zum Düngen ist zwischen Anfang / Mitte März bis Mitte / Ende September. Am besten bietet sich ein Rasenlangzeitdünger an, der alle 6 bis 8 Wochen zu erneuern ist. Egal für welchen Dünger man sich auch entscheiden mag, so ist immer auf die Angaben des Herstellers zu achten. Doch nach jedem Düngeauftrag ist die Rasenfläche grundsätzlich ordentlich zu wässern. Achten Sie bei der Verteilung auch auf ein gleichmäßiges Auftragen. Ansonsten führt das Düngen zu unregelmäßigem Wachstum und einer unterschiedlichen Farbgebung.

Welcher Dünger ist der richtige?


Unterschieden wird zwischen organischem und anorganischem Dünger. Während es bei der Verwendung von anorganischem Dünger bei einer Überdosierung schnell zu Verbrennungen kommen kann, wird die Wirkungskraft des organischen Düngers bei einer Bodentemperatur von unter 8 Grad eingeschränkt. Typische organische Dünger sind Vogelmist und Fischmehl. Anorganische Dünger eignen sich besser für die Winterzeit, während die organischen dünger häufiger im Sommer zum Einsatz kommen. 
Im Handel sind mittlerweile unterschiedliche Dünger erhältlich. Es gibt stickstoff- oder phosphorreiche Dünger, ebenso wie Kaliumhaltige. Dünger mit einem hohen Stickstoffanteil bewirken einen schnellen und kräftigen Graswuchs sowie eine intensivere Grünfärbung. Phosphor im Dünger bietet sich vor allem beim Jungrasen an, da der Energieträger ist und verstärkt zur Wurzelbildung beiträgt. Ein Dünger mit Kalium hingegen stärkt die Widerstandsfähigkeit und die Belastung. Die Gräser werden darüber hinaus auch gegen Kälte und Trockenheit geschützt. 

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